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Steinernen Chronik Thüringens
und seine begehbaren Historischen Baudenkmäler



Stadtmuseum
  im ehemaligen  Franziskanerkloster

Das ehemalige Franziskanerkloster zählt zu den herausragendsten mittelalterlichen Bauwerken Thüringens. Von Bedeutung ist die weitgehend erhaltene Architektur des um 1250 gegründeten Konvents mit Kreuzgängen, Gewölben, Innenhof u. dem hölzernen Dachstuhl der Klosterkirche. Das 1904 gegründete und von 1990 - 2003 vollständig sanierte Stadtmuseum ist heute eines der größten kulturgeschichtlichen Museen des Freistaats und wurde 2008 mit Qualitätssiegel des Museumsverbandes e.V. ausgezeichnet.
Siehe auch:  www.museumimkloster.de 


Burgruine  Hoher Schwarm

Auf dem Gelände einer von Kaiser Barbarossa gegründeten staufischen Königspfalz, die 1208 an die schwarzbuger Grafen als Pfandleihe vergeben wurde, entstand um 1300 diese schmucklose Wohnturmburg. Sie war Amtssitz des Burghauptmanns und hatte Kontrollfunktionen. 1389 an die Wettiner verkauft, verlor sie seither an Bedeutung. 1551 kam die Stadt in deren Besitz. Da man Baumaterial benötigte, brach man Steine aus dem Mauerwerk. Es blieb eine markannte, inzwischen gut sanierte Burgruine, beachtlichen Ausmaßes. Siehe Faltblatt: "Stadtgeschichte erleben".


Johanneskirche  zu Saalfeld

Sie ist die drittgrößte gotisch Hallenkirchen Thüringens und gehört zu den bedeutensten Kirchenbauten im Freistatt.  Bereits 1209 stand hier eine romanische Basilika. Nach langer Bauzeit wurde 1514 die dreischiffige gotische Hallenkirche errichtet.
Zur Reformationzeit predigte hier Martin Luther. Einmalig ist die im Deckengewölbe des Chores befindliche "Himmelswiese", mit 200 verschiedenen Heilpflanzen.  Ein einzigartiges Kunstwerk ist auch die lebensgroße Holzfigur des "Johannes d. Täufers" aus der bekannten Saalfelder Schnitzwerkstatt (1530). Siehe: www.johanneskirche-saalfeld.de 


Historisches  Darrtor

Von den ehemals fünf mittelalterlichen Stadttoren Saalfelds ist das Darrtor das älteste aus 1363 und damit romanischen Ursprungs. Es hat fünf Etagen, oben einen Zinnekranz und Kegelhelm. Der wehrhafte Torturm bildet den Durchgang zur alten Marktsiedlung und weiter zum ehemaligen Benedigtinerkloster. Es war der einzige Turm der durchgehend mit Wächtern besetzt war und auch deshalb richtete man hier bereits um 1500 ein Gefängniss ein, dass bis ins 19. Jahrundert genutzt wurde. Das Darrtor kann bestiegen werden.  Siehe auch Faltblatt "Stadtgeschichte erleben".  



Residenzschloss 
zu Saalfeld

Erstmals urkundlich 899 wurde die karolingische Königspfalz "Salauelda" auf dem Saalfelder Petersberg erwähnt. 1071 folgte hier die Gründung eines Benedigtinerkloster durch das Kölner Erzbistum, dass bis 1526 existierte.  Die Wettiner errichteten auf den Grundmauern der Klosteranlage um 1720 das heutige Residenz-Schloss. Hier regierte Herzog Johann Ernst von Sachsen /Saalfeld. Ab 1745 - 1826 war es fürstliche Residenz von Sachsen Coburg-Saalfeld. Heute befindet sich hier das Landratsamt.   Sehenswert sind wertvolle Deckengemälde und Schlosskapelle (Schlüssel bei Poststelle).  



Villa Bergfried & Park

In den Jahren 1924 - 1926 ließ sich der ehemalige Mauxion Schokoladenfabrikant Dr. Hüter auf einer Fläche von 20 ha, die sogenannte "Villa Bergfried" errichten. Gleichzeitig wurde ein großzügiger Park mit Nebengebäuden, japanischem Garten und ein Glockenturm mit 25 Glocken (Carillon) angelegt.
Das denkmalgeschützte Bauensemble wird inzwischen städtisch betreut, diente bereits für Filmproduktionen und ist für private Veranstaltungen nutzbar. Der alte Baumbestand des gepflegten Parks vermittelt Ruhe und Geborgenheit und ist ganzjährig frei zugänglich. 




Weitere sehenswerte Zeitzeugen:


Das Saalfelder Rathaus

Vorgängerbau 1389, 1517 Brandkatastrophe.
Neubau 1529 -1537, frühes Beispiel thüringisch-sächsischer Renaisancebaukunst.



Die Lieden
Häuserreihe aus dem 16. Jahrhundert.
Im 19. Jahrhundert Arkandenreihe teilweise verändert. Ehemalige mittelalterliche Läden und Verkaufsstände der Kaufleute und Händler.


      

       Hof- und Marktapotheke
       Romanisches Turmhaus, um 1180 erbaut.   
       Ursprünglicher Sitz des kaiserlichen Stadt-
       Schultheißen. Ältestes Gebäude der Stadt.
       Ab 1468 städtisch und als Kauf- und Tanzhaus.
       Seit 1681 Apotheke.



       Saaltor
       bereits 1365 erwähnt, gotisch. Östlichster und
       niedrigster Punkt der Stadtbefestigung.
       Siebenstufiger Treppengiebel. Übergang über
       die Saale in die Orlaregion.

      



       Blankenburger Tor

       Mittelalterlich gotischer Torturm, bereits 1372
       erwähnt. Nördlicher Ausgang der Handels-
       straße von Nürnberg nach Leipzig.
       1738 barocke Turmhaube,
       1862 Veränderung der Durchfahrt.


      
       Oberes Tor
       Ursprünglich aus dem Jahr 1429.
       Südliches Eingangstor der alten Handelsstraße
       aus Nürnberg.
       Enge gotische Spitzbogendurchfahrt, äußere
       Führungsschiene für ehemaliges Fallgitter.




Schlösschen Kitzerstein
Renaisanceschlösschen, nach dem großen
Stadtbrand von 1517, als adliger Siedlungshof von 1521 - 1524 erbaut.  Heute Musikschule.



Stadtapotheke
Wohnhaus des Münzmeisters Hans Jakob, erbaut 1618 / 1620 im Spätrenaisancestil,
mit ornamentalisch verzierten Zwerchhäusern.
1767 - 1969 Apotheke.


Weitere sehenswerte Patrizierhäuser sind beispielsweise:
das Höhnsche Haus (1609) und das Hiltmansche Haus (1485).

Wir empfehlen unser Faltblatt  Historische Rundweg  durch die
"Steinerne Chronik Thüringens".
Anhand einer kleinen Karte wird Ihnen eine Stadtrundgang mit
entsprechenden Erläuterungen empfohlen.
Zu erhalten bei unseren Vereinsmitgliedern in Ihrem Hotel.